Blühende Landschaften…

…sah einst unser Altkanzler Helmut Kohl Gerüchten zufolge im Thekenraum des Studs ersprießen. Das ist vermutlich auch der Grund, warum es hinter unserer Theke im Bereich der Spülmaschine schon seit einiger Zeit einen etwas unsicheren Boden gibt, der eher einer Mondlandschaft gleicht als dem Fußboden einer Kneipe (wer hier jetzt Parallelen zum einleitenden Zitat sieht ist wohl ein Schelm).

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Über den Tellerrand

Ausgewogen ernähren – Basis für ein gesundes Leben»1,
schreibt die Apotheken Umschau und das hat jeder schon mal vom Arzt seines Vertrauens zu hören bekommen.

Frische knackige Musikvariationen mit Mindesthaltbarkeitsdatum unendlich sollen ab 2012 alle zwei Monate den kulinarischen Kalender der Studküche bereichern. Und da viele Köche nicht den Brei verderben sondern mehr Ideen und mehr Fähigkeit mitbringen, haben wir uns mit dem SMB Jugendkultur e.V. in der Großküche versammelt und kredenzen euch nun ein Festmahl nach dem anderen.

Abseits der Großraum-(Fast Food)-Paläste und der schwer verdaulichen Plattensammlung vom Papa stecken wir alles in den Mixer was im Plattenkühlschrank zu finden ist und wagen Blicke in neue Kochbücher – rezepteweise Spaß und Exzess mit Blick über den Tellerrand stehen auf der Speisekarte.

Beim ersten Gang im neuen Gourmetrestaurant werden am 07.01.12 frischer Dancehall an feinem Rap all you can eat und umsonst serviert. Zutaten wie Dubstep, House, Drum and Bass und vieles mehr stehen schon im Vorratsschrank und warten darauf künftige Menüs zu verfeinern. Bei jedem Menü stehen andere Köche hinter dem Herd und jonglieren mit ihren Tellern.

Du bist, was du isst und Gratisessen hat keine Kalorien. Also auf: Lätzchen anziehen und probieren! Es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Und dann sieht man das Ende kommen

…zumindest das Ende des Jahres. Es ist November und nur noch ein Monat bis Silvester und dem neuen Jahr. Nicht mehr viel Zeit bis zur Böllerei. Dabei wollten wir dieses Jahr doch noch so viel erledigen. Renovierungsarbeiten, eine neue Theke, ein winterfester Unterstand für die Raucher, die Kinoausstattung in der Halle, die Toiletten, die Weltherrschaft, mehr Bier und vor allem muss ich noch meine guten Vorsätze für das Jahr 2011 erfüllen. Weiterlesen

Kondome! Kondome! Innosense!

Ja, Samstag gab es Kondome im Stud. Wer keines abbekommen hat, fand entweder die Musik zu gut oder den Weg an den Schlachthof nicht.

Mancher möge sagen, “Erstaunlicherweise war die Halle des Studs trotz der Musiknacht in Offenburg voll”. Studler sagen “Natürlich war die Halle während der Musiknacht voll, schließlich ist es bei uns wie immer kostenlos und mit Spaßgarantie”. Innosense würde wohl sagen “Jeder will uns hören, jeder will uns sehen, liebes Stud eure Halle ist zu klein”. Von der AIDS-Hilfe würde man hören “Schön, dass so viele da waren, wir haben uns sehr gefreut”. Ich sage “Es war schön und es hat alles zusammengepasst.” Weiterlesen

Und alle machen mit!

Am 4. September war unsere Mitgliederversammlung. Wie jeder anständige Verein treffen auch wir uns regelmäßig mit allen Vereinsmitgliedern um zu informieren, diskutieren und entscheiden wie es denn mit unserem Verein und vor allem mit dem lieben Stud weiter geht. Vorab schonmal um die Angst zu nehmen: Wir haben auch weiterhin Mittwoch bis Samstag offen! Weiterlesen

Wie geht eigentlich … Thekendienst?

Samstag morgen 10 Uhr. Das Handy vibriert direkt neben dem Kopf, es ist dir egal. Kurz darauf, das Handy vibriert wieder. Du bekommst ein Kissen an den Kopf. Erst jetzt registrierst du, du bist gar nicht in deinem eigenen Bett. Du liegst in einem Schlafsack auf einer Isomatte in einem fremden Zimmer in einer fremden Stadt. Du schaust dich um, der Ouzo von letzter Nacht dreht noch eine letzte Runde in deinem Kopf.

So fängt er an. Der Tag an dem du Thekendienst hast.

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Die AIDS-Hilfe präsentiert Innosense

Die AIDS-Hilfe im Stud 2009

Am 5. Dezember 2009 feierte die AIDS-Hilfe Offenburg ihr 20-jähriges Bestehen. Zusammen mit uns und Turn the Page. Seither haben wir mit der AIDS-Hilfe ein sehr gutes Verhältnis und uns schon damals darauf verständigt, dass sie bei uns gerne wieder Flagge – oder eher Schleife – zeigen können.

Vor kurzem kamen Cornelia Herde und Jürgen Schwarz wieder auf uns zu mit dem Vorschlag eines Konzertes von Innosense und einem Stand mit Informationen rund um HIV und die Organisation AIDS-Hilfe Offenburg. Daraufhin haben wir vor kurzem ein Treffen zwischen den beteiligten Personen organisiert. Als Vertreter des Stud waren Nico und ich mit dabei. Weiterlesen

Das Stud schreibt…

Geschichte. Ja, seit über 5 Jahren, aber das wissen wir ja alle. Was ich sagen wollte: Das Stud schreibt Geschichten. Und zwar genau hier. Im neuen … ja was nun? Blog. Jetzt braucht das Kind auch noch einen Namen. Aber vielleicht fange ich vorne an.

Am letzten Wochenende war das Gute Toene Festival in Pforzheim. Wir haben einen Vorstandsausflug dahin gemacht. Also ich, als amtierender Vorstand, Martha und Martin als meine Vorstandsvorgänger. Und neben Musik, Essen und Bier haben wir auch diskutiert. Wir diskutieren übrigens gerne, auch über AIDS, Frühstück, Tattoos und Zuschauer. Aber ich schweife ab.

Jedenfalls haben wir festgestellt, dass der gemeine Stud-Mensch – nein das ist falsch – der gemeine Stud-Besucher informiert werden will über alles und jeden. Liegt ja auch in der Natur des Menschen (Anm. d. Red. Zwerge und sonstige Wesen seien jetzt einmal eingeschlossen), dass man neugierig ist. Also werden wir hier in Zukunft informieren. Über bevorstehende Events, vergangene Events, den Ausschank, die Halle und alles was wir sonst noch so treiben oder uns einfach im Kopf umgeht. Nico, unser Mann, der was mit Medien macht, hatte nichts dagegen. Im Gegenteil, er hatte sogar die gleiche Idee, unabhängig von uns. Was ein Zufall. Jedenfalls gab es in windeseile diesen “Blog” mit all den oben genannten Ambitionen und noch viel mehr.

Also werdet ihr hier in Zukunft lesen von Studgarten, Poetry Slams, Bieren der Monate, Veränderungen im, am und überm Gebäude und an der Einrichtung. Wer gerade welches Getränk trinkt. Warum wir das tun was wir tun. Oder warum wir auch manches lassen. Ich könnte jetzt schon aufzählen, warum wir für den Rest des Jahres schon fast ausgebucht sind, was sich bald im Biergarten verändern wird, warum Stud-Mitglied sein so toll ist oder weshalb es Löcher im Käse gibt. Aber ich brauche ja auch noch Themen für die folgenden Artikel, sonst wird es hier doch schnell langweilig.

Damit bin ich wieder am Anfang und suche einen Namen für unser neues digitales Kind. Aber brauchen wir unbedingt einen Namen? Unsere Halle heißt schließlich auch Halle, unser Forum auch Forum und unser Bier … nein das ist ein schlechtes Beispiel. Solange mir also niemand einen besseren Vorschlag macht, nenne ich unseren Blog einfach Blog – Kneipenkult(ur) in Offenburg (ja der Untertitel kommt von Nico).

Damit will ich euch jetzt auch gar nicht weiter belästigen, denn wie ich vor kurzem gelesen habe:

Bin nun sicher, diese ganzen sozialen Netzwerke sind ein genialer Terroranschlag gegen die Wirtschaftskraft der westlichen Welt. (der_handwerk)

Deshalb raus mit euch, ihr könnt der Wirtschaft Gutes tun, zum Beispiel in der Wasserstraße 22a.