Über den Tellerrand

Ausgewogen ernähren – Basis für ein gesundes Leben»1,
schreibt die Apotheken Umschau und das hat jeder schon mal vom Arzt seines Vertrauens zu hören bekommen.

Frische knackige Musikvariationen mit Mindesthaltbarkeitsdatum unendlich sollen ab 2012 alle zwei Monate den kulinarischen Kalender der Studküche bereichern. Und da viele Köche nicht den Brei verderben sondern mehr Ideen und mehr Fähigkeit mitbringen, haben wir uns mit dem SMB Jugendkultur e.V. in der Großküche versammelt und kredenzen euch nun ein Festmahl nach dem anderen.

Abseits der Großraum-(Fast Food)-Paläste und der schwer verdaulichen Plattensammlung vom Papa stecken wir alles in den Mixer was im Plattenkühlschrank zu finden ist und wagen Blicke in neue Kochbücher – rezepteweise Spaß und Exzess mit Blick über den Tellerrand stehen auf der Speisekarte.

Beim ersten Gang im neuen Gourmetrestaurant werden am 07.01.12 frischer Dancehall an feinem Rap all you can eat und umsonst serviert. Zutaten wie Dubstep, House, Drum and Bass und vieles mehr stehen schon im Vorratsschrank und warten darauf künftige Menüs zu verfeinern. Bei jedem Menü stehen andere Köche hinter dem Herd und jonglieren mit ihren Tellern.

Du bist, was du isst und Gratisessen hat keine Kalorien. Also auf: Lätzchen anziehen und probieren! Es ist für jeden Geschmack etwas dabei.

Wie geht eigentlich … Weihnachten?

Es beginnt im Oktober. Beim gemütlichen Einkaufen entdeckst du sie zwischen dem Regal mit dem Wodka und den Keksen. Sie sind in hässliche, rote Kartons verpackt, aber darin fehlt noch kein einziger – wahrscheinlich weil alle so denken wie du: “Verdammt es ist noch Sommer, was soll ich denn jetzt mit diesen beschissenen Weihnachtsmännern“. Die nächsten beiden Tage erzählst du jedem, wie ätzend du es findest, dass es 78 Tage vor Weihnachten bereits Lebkuchenherzen, Spekulatius und Weihnachtsmänner zu kaufen gibt. Dann hast du das alles wieder vergessen. Die Paletten im Kaufhaus werden immer mehr. Langsam gewöhnst du dich an den Anblick und schlenderst beim Einkaufen einfach an den Regalen vorbei.

Mitte November: Sonntag morgen, du wachst auf und stellst das Radio an, weil es so leise zu Hause ist. Der Radiomoderator erzählt noch etwas von “bald ist es ja soweit” und “lasst uns schon mal in Stimmung kommen“. Kurz danach stehst du mit aufgerissenen Augen in der Küche und hörst zu, wie George Michael singt: “last christmas i gave you my heart but the very next day” …”schmiss ich es in den Müll“, denkst du dir. Auch diese Erfahrung verdrängst du mit den Gedanken, es sei doch noch so lange hin.

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Studgarten 21 • Nachverbrennung

Nachdem nun klar ist, dass Stuttgart 21 gebaut wird kann ich hier auch unser Abschlusstreffen zu Studgarten 21 dokumentieren, dass bereits vor einem Monat stattfand. Dazu trafen sich Ana, Marcel vom Jugendbüro sowie Martin und ich vom Stud wieder einmal an unserem Stammtisch.

Bild des Studgarten 21 Samplers

Besprochen wurde unter anderen der Ablauf der beiden Festival-Abende. Wir konnten ein recht positives Fazit ziehen, auch wenn wir alle festgestellt haben, dass die Planung in letzter Sekunde nicht ganz so ausgereift war, wie sie hätte sein können. Das Feedback, dass von Gästen, Bands und in der Presse (Badische Zeitung, galerie:ortenau, Lahrer Zeitung) kam war eigentlich durchweg positiv.

Wir haben noch etliche der Sampler übrig, die es für 3 Euro im Jugendbüro in der Innenstadt und im Stud an der Theke zu kaufen gibt. Da haben wir mit mehr Absatz gerechnet. Der Sampler ist wirklich gut gelungen und ist zudem eine wahre Schönheit, wenn ihr also noch ein günstiges Wichtelgeschenk sucht: Da habt ihr es! ;-)

Zur Sprache kam auch die Frage nach einer Neuauflage der Veranstaltung. Die Entscheidung wurde hier jedoch vertagt, hauptsächlich weil wir hier auch unsere Mitgliederversammlung im Januar abwarten wollen, wie unsere Vereinsmitglieder dazu stehen.

Wie am Abend der Veranstaltung angekündigt, wird das Stud seinen Gewinn einem gemeinnützigen Zweck zur Verfügung stellen: Der Instrumentenpool für Offenburger Musiktalente der Bürgerstiftung St. Andreas wird Anfang Dezember zur Spendenübergabe ins Stud geladen.

Kondome! Kondome! Innosense!

Ja, Samstag gab es Kondome im Stud. Wer keines abbekommen hat, fand entweder die Musik zu gut oder den Weg an den Schlachthof nicht.

Mancher möge sagen, “Erstaunlicherweise war die Halle des Studs trotz der Musiknacht in Offenburg voll”. Studler sagen “Natürlich war die Halle während der Musiknacht voll, schließlich ist es bei uns wie immer kostenlos und mit Spaßgarantie”. Innosense würde wohl sagen “Jeder will uns hören, jeder will uns sehen, liebes Stud eure Halle ist zu klein”. Von der AIDS-Hilfe würde man hören “Schön, dass so viele da waren, wir haben uns sehr gefreut”. Ich sage “Es war schön und es hat alles zusammengepasst.” Weiterlesen

Die AIDS-Hilfe präsentiert Innosense

Die AIDS-Hilfe im Stud 2009

Am 5. Dezember 2009 feierte die AIDS-Hilfe Offenburg ihr 20-jähriges Bestehen. Zusammen mit uns und Turn the Page. Seither haben wir mit der AIDS-Hilfe ein sehr gutes Verhältnis und uns schon damals darauf verständigt, dass sie bei uns gerne wieder Flagge – oder eher Schleife – zeigen können.

Vor kurzem kamen Cornelia Herde und Jürgen Schwarz wieder auf uns zu mit dem Vorschlag eines Konzertes von Innosense und einem Stand mit Informationen rund um HIV und die Organisation AIDS-Hilfe Offenburg. Daraufhin haben wir vor kurzem ein Treffen zwischen den beteiligten Personen organisiert. Als Vertreter des Stud waren Nico und ich mit dabei. Weiterlesen

Studgarten 21 • Neue Webseite

Wie im letzten Beitrag zu Studgarten 21 schon angekündigt habe ich die letzten Tage am Design der Webseite von Studgarten 21 gearbeitet. Es fehlen zwar noch die Inhalte, aber das Design ist schon mal einsatzbereit.

Zum Vergleich hier einmal mein Entwurf:

Wenn ihr das Bild anklickt, könnt ihr direkt das Ergebnis sehen. Die Inhalte kommen hoffentlich in den nächsten Tagen nach…

Studgarten 21 • Zu viel Musik?

Logo von Studgarten 21 Ziemlich genau vor einer Woche war das letzte Treffen der Studgarten 21-Planungsgruppe. Diese Truppe besteht aus Ana, die das Projekt ins Leben gerufen hat und auch einen Großteil der Organisation stemmt, Marcel vom Jugendbüro der Stadt Offenburg, Daniel vom Jugendkeller St. Nepomuik sowie Martin und mir als Vertreter des Stud.

Nach unserem ersten Treffen vor einigen Monaten haben wir bei diesem Treffen nun die Bands festgelegt, die auf die CD kommen. Die entsprechenden Bands sollten inzwischen auch eine E-Mail haben und die anderen eine Absage, die hoffentlich nicht für zu große Enttäuschung sorgt. Das größere Problem stellt die Auswahl der Bands dar, die am 16. & 17. September bei unserem kleinen Festival auftreten dürfen. An zwei Tagen sind einfach aus logistischen Gründen (Auf- und Abbau, Zeit für den Auftritt) und auch aus musikalischen Gründen (Nicht zu viel Ähnlichkeit zu anderen Acts, aber auch nicht zu viel verschiedenes, manche Bands haben auch ohne uns viele Gelegenheiten aufzutreten) nur eine begrenzte Anzahl an Bands unterzubringen. Diese Auswahl ist uns sehr schwer gefallen und wir hoffen, dass auch bei den Bands, die nicht dabei sind, ein Verständnis für diese Entscheidung da ist.

In den nächsten Wochen (ich will da nicht zu viel Versprechen, denn manchmal verzögert sich sowas dann doch unerwartet) wird die Webseite von Studgarten 21 aktualisiert. Dort wird dann sowohl die Ankündigung des Programms der beiden Festival-Tage zu finden sein, als auch eine Liste der Bands, die ihre Musik zum CD-Sampler beisteuern. Wir hoffen, dass wir auch bald einige Fotos von der ein oder anderen Aufnahmesession im JuKe St. Nepomuk zeigen können, denn die Aufnahmen beginnen ab sofort.

An der Medienfront hat sich auch einiges positives abgezeichnet. Hitradio Ohr hat angekündigt die Veranstaltung vorab zu bewerben und auch einigen unserer Bands die Möglichkeit zu geben sich vorzustellen. Außerdem soll die Zusammenarbeit auch am Festival fortgesetzt werden, dazu aber vielleicht später mehr. Auf Twitter hat Galerie Ortenau angekündigt, dass in der September Ausgabe auch ein Platz für unser kleines Festival sein wird.

Die durchweg positive Resonanz ist übrigens ein riesengroßer Ansporn. Vielen Dank an alle, die sich positiv geäußert haben und an die vielen Bands, die sich beworben haben!